Wissenswertes und Sonderaktionen rund um Mensch, Hund und Pferd gibt es in unserem Galapo Probiotic  Products Newsletter



Aktuell im GALAPO BLOG

Darmgesundheit & Fütterung beim Hund

Im Hause Giebel wird gebraft!
Im Hause Giebel wird gebraft!

Beim Thema Immunsystem darf natürlich auch der Hund nicht fehlen. Unser 'Hundemann' Andreas Sticka hat sich mit Tierarzt Dr. Rainer Giebel getroffen, um Fragen zum Thema Fütterung, Darmgesundheit und Immunsystem näher zu ergründen.

 

Rainer, Darm und und Immunsystem hängen eng zusammen. Wie sieht das beim Hund aus?

Wie bei allen Fleischfressern ist auch beim Hund der Darm kürzer als bei Pflanzenfresser. Aber auch hier haben die Bakterien im Darm die sehr wichtige Aufgabe den Nahrungsbrei aufzuschließen, um so die lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen zu können. Darüber hinaus bilden gewisse Bakterien erst die Vitamine B6 und B12. Der Darm erfüllt somit auch beim Hund eine sehr wichtige Funktion innerhalb des Immunsystems. Man kann sagen, dass er für das Funktionieren des Immunsystems einen Großteil der Verantwortung trägt.

Wie hängt die Darmgesundheit mit der Fütterung zusammen?

 

Der Zusammenhang ist ein sehr enger. Wichtig ist vor allem die Qualität des Futters. Barfen mit hochwertigem Fleisch bzw. Innereien ist für den Hund sehr gesund. Das Gemüse sollte beim Barfen sehr klein zerrieben sein. Hintergrund ist, dass der Hund eigentlich den Darm des erlegten Tieres mit dem darin enthaltenen vorverdauten Gemüse frisst. Durch das Zerreiben der Gemüseportion wird sichergestellt, dass der Hund die Gemüseportion auch verwerten kann. Nichts desto trotz kann hochwertiges Fertigfutter beispielsweise für den Urlaub oder bei Krankheit eine gute und gesunde Alternative darstellen. Wichtig ist darüber hinaus, dass der Hund mit z. B. Fallobst und Beeren in Kontakt kommt. Dabei steht nicht der Gesundheitsfaktor der Nahrung selbst im Vordergrund sondern die Tatsache, dass der Hund so mit vielen unterschiedlichen Bakterien in Berührung kommt. Ähnlich verhält es sich, wenn der Hund am Kot anderer Tiere schnüffelt. Nichts ist schädlicher für das Haustier als eine sterile Umgebung, denn dies fördert nachgewiesener Maßen Allergien.

mehr lesen

Abweiden - so geht's richtig

Der Spätsommer hat dieses Jahr schnell in herbstliche Temperaturen umgeschlagen. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich noch viele Pferde auf den Weiden – doch gerade im Herbst gilt es ähnliche Regeln zu beachten, wie im Frühjahr. Mit dem richtigen Weidemanagement schont man seine Weiden und die Pferde. Denn wie auch im Frühling, darf die Umstellung von reiner Gras auf reine Heufütterung nicht abrupt erfolgen. Der Pferdedarm ist empfindlich auf Futterumstellung und muss sich langsam an die höheren Rauhfuttermengen gewöhnen.

 

  • Pferde sind vor dem Weidegang mit Heu zu versorgen, werden Pferde von reiner Grashaltung umgestellt, schafft man diesen Übergang mit langsamen anfüttern von steigenden Heumengen
  • Pferde erst auf die Grünflächen lassen, wenn der Tau getrocknet ist und vor Sonnenuntergang runterholen
  •  Die reduzierte Weidezeit wird zur Heu-Zeit

So werden die Weideflächen geschont ebenso wie die aufgrund der erhöhten Fruktangehalte weniger geeigneten Gräser vermieden.

Im Idealfall wurde eine Weide als Herbstweide vorbereitet, das heißt diese hat noch einen guten Gräserstand. Solch eine Weide kann in kleinen Gruppen, parzelliert gleichmässig abgweidet werden.

 

Bei Regen sind Grünflächen in der kühlen Jahreszeit schonend zu beweiden, da die Gräser wesentlich langsamer nachwachsen und so die Flächen rascher abgegrast werden. Geringe Bestandsdichte auf großen Flächen sind hier von Vorteil.
Fallobstwiesen müssen vom Obst ‚befreit‘ werden. Regelmäßiges Absammeln ist notwendig, insbesondere wenn bereits Nachtfrost auftritt.

 

Die Umstellung von Grün- auf Rauhfutter bringt auch eine Veränderung der Nährstoffzusammensetzung mit sich. Zum Beispiel fehlen die wertvollen Omega 3 Fettsäuren aus dem Futter. Diese können mit der Gabe von Saaten wie etwas Leinsamen ersetzt werden. Auch beim Mineralfutter sind Anpassungen vorzunehmen, je nachdem, welches Krippenfutter beigeben wird. Es ist nicht sinnvoll, das ganze Jahr ungeachtet dessen, ob die Pferde vermehrt Heu oder Gras fressen dasselbe Mineralfutter zu verwenden. Wenn ihr zum Thema Abweiden und Fütterung Fragen habt,  könnt ihr uns gerne eine Email schreiben!


Wer wir sind und was wir tun - kurz in diesem Video

Galapo Probiotic Products

Langenberg 4

3040 Neulengbach

info@galapo.at