Präbiotisch - probiotisch oder wie?

Als Konsument ist man ständig neuen Begriffen ausgesetzt, doch was sind denn nun probiotische und prä(e)biotische Lebensmittel wirklich?

 

Probiotika sind Lebensmittel - wie zum Beispiel Joghurt - die lebende Bakterienstämme enthalten.  Als Präbiotisch oder prebiotisch werden Lebensmittel bezeichnet, die spezielle unverdauliche Ballaststoffe enthalten, die wiederum den Darmbakterien als Nahrung dienen.

 

Prebiotika fördern also eine gesunde Darmflora und sind in zahlreichen (vorwiegend pflanzlichen) Lebensmitteln von Natur aus enthalten (wie z.B. Zwiebel, Topinampur oder Chiccoree). Ohne Prebiotika müssen die "guten Darmbakterien" hungern und dies hat langfristig eine negative Auswirkung auf die Darmflora. 

 

Wer ballaststoffreiche Nahrung in natürlicher Form (Gemüse, Obst, Vollkornprodukte) aufnimmt, fördert also auch die positive Fermentation im Darm.

Dazu die Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE):

"Präbiotika haben folgende Wirkungsweise:

Oligosaccharide und resistente Stärke werden zu kurzkettigen Fettsäuren fermentiert, dadurch wird das Milieu im Darm saurer, dies fördert wiederum das Wachstum der Bifidusbakterien. Dieses Bakterienwachstum hat eine positive Wirkung auf die Stuhlfrequenz und der verringerte pH - Wert wirkt sich vorteilhaft auf die Absorption von Mineralstoffen (z. B. Calcium, Magnesium) aus.

Wissenschaftlich konnte bereits bewiesen werden, dass Pro- und Präbiotika:

  • Symptome bei Laktoseintoleranz lindern
  • Durchfälle verbessern, die durch Rotaviren verursacht wurden
  • Durchfälle nach Antibiotikatherapien verkürzen
  • krebsfördernde und unerwünschte Produkte in der Darmflora vermindern"

(Quelle: http://www.oege.at)

 

 

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